Ackerkulturen

Getreide

Der Getreideanbau nimmt den größten Teil unserer Fläche ein. Es werden die Arten Weizen, Triticale und Gerste angebaut. Weizen und Triticale (eine Artkreuzung zwischen Weizen und Roggen) bilden die Grundlage der Legehennenfütterung.

 

Weizen

 

Triticale

 
   

 

Gerste

 

 

Die Unkrautbekämpfung/Beikrautregulierung erfolgt im Getreidebau mithilfe eines Hackstriegels. Dies ist ein Gerät mit vielen federnden dünnen Zinken, die durch die oberste Bodenschicht gezogen werden. Dabei macht man sich die unterschiedlicheWiederstandskraft der Getreidepflanzen und der Unkrautpflanzen zunutze. So bleiben die Getreidepflanzen überwiegend unbeschädigt, während die meisten Unkrautarten zum Teil herausgerissen und verschüttet werden. Der Erfolg dieser Arbeit ist sehr stark vom Wetter und vom Bodenzustand abhängig.

 


Körnererbsen

Auf einem kleineren Teil unserer Fläche werden Körnererbsen angebaut. Als einheimischer Einweißträger sind sie für die Legehennenfütterung sehr wertvoll. Zudem ist die Erbse, wie alle anderen Leguminosen auch, in der Lage, mit Hilfe der sogenannten Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft zu fixieren.

 

 

 

Kartoffeln

Wegen ihrer hohen Nährstofferträge pro Fläche war die Kartoffel über lange Zeit die Basis der menschlichen Ernährung in Europa. Auch heute ist die Kartoffel mit ihrem hohen dietätischen Wert eine besondere Beilage und viele Kartoffelprodukte finden wegen ihres guten Geschmacks viele Anhänger. Es werden in unserem Betrieb Früh- und Spätkartoffeln angebaut.

 

 

Kleegas

Der Anbau von Kleegras dient in unserem Bereich in erster Linie zum Aufbau der Bodenfruchtbarkeit. Die intensive und tiefe Durchwurzelung des Bodens spielt hierbei eine wichtige Rolle, ebenso wie die Fixierung des Luftstickstoffs in organischer Masse und der Humuseintrag durch die Erntereste. Der Aufwuchs kann als Futter verwendet werden oder verbleibt auf der Fläche.

 



Gründüngungspflanzen

In der Zeit zwischen der Ernte und der Aussaat der Folgefrucht werden auf fast allen unseren Flächen Gründüngungspflanzen angebaut. Mit dem Anbau der Gründüngungspflanzen wird Erosion und die Auswaschung von Nitrat ins Grundwasser verhindert und der Anbau wirkt sich positiv auf die Bodenfruchtbarkeit aus. Die Gründüngungspflanzen werden im Herbst eingearbeitet. In der darauffolgenden Vegetationsperiode werden bei der Zersetzung dieses Pflanzenmaterials Nährstoffe frei, die von der Folgekultur direkt aufgenommen werden können. Als Gründüngungspflanzen werden meist Pflanzengemenge angebaut, von Pflanzen, die sich in ihren Eigenschaften ergänzen (z. B. ein Gemenge aus Sonnenblumen mit den Leguminosen Erbsen, Wicken und Ackerbohnen).